DFB-Stiftung Sepp Herberger

Die vom ehemaligen Bundestrainer Sepp Herberger und dem Deutschen Fußball-Bund 1977 gemeinsam initiierte Stiftung verfolgt das Ziel, die integrative Kraft des Fußballsports für die Gesellschaft zu nutzen. Die Sepp Herberger-Stiftung hat seit Bestehen rund 20 Millionen Euro für soziale Projekte und Maßnahmen im Fußball zur Verfügung gestellt. Das Stiftungswerk wird vor allem durch Zuwendungen des Deutschen Fußball-Bundes unterstützt. Zu den Schwerpunkten der Stiftungsarbeit zählen die Förderung des Fußballs in den Schulen und Vereinen, in Strafvollzugsanstalten sowie im Behindertensport. „Der Blindenfußball ist in Deutschland eine junge Facette der Sportart Nummer eins. Mit der BLINDENFUSSBALL-Bundesliga wollen wir dazu beitragen, dass bundesweit Fußballangebote für blinde und sehbehinderte Menschen entstehen. Die Integration blinder und sehbehinderter Sportlerinnen und Sportler in die rund 25.000 bundesdeutschen Fußballvereine ist möglich, wie die prominenten Beispiele FC St. Pauli, FC Schalke 04, Borussia Dortmund und Chemnitzer FC zeigen“, erklärt Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der ältesten deutschen Fußballstiftung. Repräsentanten der Stiftung sind Ottmar Hitzfeld, Nadine Keßler, Jens Nowotny, Uwe Seeler, Horst Eckel, Tina Theune und Wolfgang Dremmler.


Deutscher Behindertensportverband e.V. (DBS)

logo_behindertensportDer Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) mit Sitz in Frechen-Buschbell ist der zuständige Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Sport von Menschen mit Behinderung. 1951 gegründet, teilt sich der Verband in die Bereiche Leistungs-, Breiten- sowie Rehabilitationssport und fördert aktiv das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Gleichzeitig ist der DBS Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland und in dieser Funktion Mitglied im International Paralympic Committee (IPC). Mit rund 618.000 Mitgliedern ist der DBS weltweit die größte Sportorganisation für Menschen mit Behinderung. Der Verband umfasst 17 Landesverbände und zwei Fachverbände sowie sieben weitere Organisationen als außerordentliche Mitglieder. Der Deutsche Behindertensportverband fördert den Fußballsport der Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen.


DEUTSCHER BLINDEN- UND SEHBEHINDERTENVERBAND (DBSV)

logo_dbsvDer DBSV ist der Spitzenverband der rund 145.000 blinden und weit mehr als 500.000 sehbehinderten Menschen in Deutschland. Ihm gehören 20 Landesvereine mit ca. 35.000 Einzelmitgliedern an. Der DBSV vertritt bundesweit die Interessen von Menschen mit Seheinschränkung. Er berät unter der bundesweiten Rufnummer 01805-666456 vor allem neu von einer Sehbehinderung betroffene Personen, um ihnen ein möglichst eigenständiges Leben zu erleichtern. DBSV-Präsidentin Renate Reymann: „Blindenfußball in Deutschland ist eine Geschichte der Selbsthilfe. Blinde und sehbehinderte Menschen organisieren ihren Sport selbst, und wir sind froh, dass der DBSV dies mit ermöglichen kann. Damit wollen wir nicht nur viele Menschen mit Seheinschränkung anregen, ihre Interessen selbst gemeinsam zu verfolgen, sondern auch zeigen, was Selbsthilfe alles bewirken kann.“