19. Mai 2010

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dankt in ihrem persönlichen Grußwort zum Tag des Blindenfußballs den Veranstaltern für ihr Engagement: „Der Tag des Blindenfußballs wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Mein besonderer Dank gilt daher der Sepp Herberger-Stiftung mit den kooperierenden Verbänden sowie allen Helferinnen und Helfern für ihren unschätzbaren Dienst und unermüdlichen Einsatz.“ Lesen Sie nachfolgend das komplette Grußwort.

Zum Tag des Blindenfußballs grüße ich als Schirmherrin alle teilnehmenden Sportler, ihre Trainer und Betreuer, die Veranstalter und Organisatoren sowie die Besucher und Besucherinnen sehr herzlich.

Präzision, taktisches Verständnis und Teamgeist – all das trifft beim Blindenfußball aufeinander. Und all das macht diese in Deutschland noch junge Sportart so faszinierend – insbesondere dann, wenn Spitzenteams ihre Kräfte miteinander messen. So erwartet uns an diesem Aktionstag ein spannendes erstes Heimländerspiel der Deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft gegen das Team der Türkei.

Mit ihren beeindruckenden Leistungen werden die blinden und sehbehinderten Akteure zu Vorbildern in unserer Gesellschaft. Denn sie zeigen: Blindenfußball steht für Selbstvertrauen und Leistungsfähigkeit. Er ist Ausdruck von Lebensfreude und Lebensqualität. Daher bin ich mir sicher: Der Funke der Begeisterung wird schnell vom Spielfeld auf das Publikum vor dem Reichstagsgebäude überspringen.

Der Tag des Blindenfußballs wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Mein besonderer Dank gilt daher der Sepp Herberger-Stiftung mit den kooperierenden Verbänden sowie allen Helferinnen und Helfern für ihren unschätzbaren Dienst und unermüdlichen Einsatz.

Allen Aktiven wünsche ich den erhofften sportlichen Erfolg, den Zuschauerinnen und Zuschauern einen interessanten und unterhaltsamen Aktionstag.

Herzlichst,

Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland